
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Krankheit
Gesundheit oder… Hatschiiii!
Gesundheit ohne laufende Nase
Schnupfen ist an sich zwar nicht lebensbedrohlich, doch wie Sie wissen, äußerst lästig. Ständig die verstopfte Nase, das Niesen, das Atmen durch die Nase fällt schwer, ist zuweilen sogar unmöglich, vielleicht noch ein wenig Kopfschmerz dazu. Es ist schon richtig unangenehm, wenn man ständig mit zwei bis drei Päckchen Papiertaschentüchern herumläuft. Wahrscheinlich haben Sie nicht lange unter diesen Umständen zu leiden, denn normalerweise dauert der normale Erkältungsschnupfen selten länger als eine Woche, höchstens zehn Tage.
Die schlechte Nachricht: Es gibt keine effektive Behandlung, man kann die Dauer des Schnupfens kaum verkürzen. Allerdings gibt es auch zwei gute Nachrichten:
- Man kann verhindern, dass man sich überhaupt einen Schnupfen einfängt.
- Man kann die Auswirkungen eines Schnupfens deutlich lindern.
Gesundheit: Nicht mit Taschentüchern geizen
Während der Schnupfenzeit sind Papiertaschentücher zu empfehlen, die Sie aber schon nach einmaligem Gebrauch entsorgen sollten. Ansonsten stecken Sie Ihre Nase beim zweiten Mal erneut in die Viren, was den Schnupfen verlängern kann. Die Nasenschleimhäute sind gerne leicht feucht und dienen eigentlich als Teil des Immunsystems, weil so eingeatmete Viren aufgehalten werden. Werden die Nasengänge zu trocken, haben Sie den Viren kaum etwas entgegen zu setzen und die Nase entzündet sich leichter. Achten Sie darauf, dass die Räume, in denen Sie sich aufhalten, ausreichend Luftfeuchtigkeit haben. Bei trockener Heizungsluft hilft ein guter Luftbefeuchter.
Wenn es Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen „erwischt“ hat, bleiben Ihnen nur noch Maßnahmen, die die Symptome lindern. Auch wenn die Apotheker anderes sagen: Sie kommen ohne Nasentropfen aus, denn einige davon trocknen die Nasenschleimhäute aus.
Gesundheit nach Omas Rezept
Besser sind da schon die alten Hausmittelchen, die an dieser Stelle eine Empfehlung wert sind:
- Übergießen Sie eine Hand voll Kamillenblüten in einem Topf mit heißem Wasser und lassen Sie die Blüten darin etwas ziehen. Legen Sie sich ein Handtuch über den Kopf, gehen möglichst nah an den Topf und atmen tief durch den Mund ein und wenn möglich, durch die Nase wieder aus.
- Trinken Sie viel. Am besten Kamillentee, denn die Kamille wirkt Entzündungen entgegen. Oder trinken Sie heißen, mit Honig gesüßten Lindenblütentee (oder heiße Milch mit Honig).
- Rühren Sie einen Teelöffel Salz und einen Teelöffel Natron in eine Tasse mit lauwarmem Wasser. Betupfen Sie die Nasenwände innen mit der Flüssigkeit. Ziehen Sie die Flüssigkeit ein paar Mal hoch. Tauchen Sie danach ein neues Stäbchen in reines Mandelöl und betupfen die Nasenwände innen erneut.
360Gesundheit 29.11.2011, 00.04 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Gesundheit - Legionärskrankheit
Legionärskrankheit – wieder ein aktuelles Thema
Die Legionärskrankheit ist eine Krankheit, die ein Stäbchenbakterium als Erreger hat, das bevorzugt die Atemwege angreift. Die sog. Legionellen halten sich gerne in warmem, stehenden Wasser auf. Es handelt sich hier um Feuchtkeime, die innerhalb eines Biofilms gerne auf großen Oberflächen „leben“. Man findet sie daher in Wasseranlagen, Luftbefeuchtern, Klimaanlagen, Duschköpfen etc. Ihre Population ist bei einer Wassertemperatur von 30 bis 45 Grad Celsius am größten. Wird das Wasser über 60 bis 70 Grad Celsius erwärmt oder gechlort, so werden die Keime inaktiv.
In welchen Situationen ist die Legionärskrankheit ansteckend?
Wie viele andere Erreger auch, verteilt sich die Legionelle durch Tröpfchen-Inhalation. Sie gelangen so in den menschlichen Körper und vermehren sich in der Lunge. Die Ansteckzeit beträgt zwei bis dreizehn Tage. Allerdings wird sie nicht von Mensch zu Mensch übertragen.
Welche Anzeichen gibt es für die Legionärskrankheit?
Ist die Inkubationszeit abgeschlossen, tritt innerhalb von wenigen Stunden hohes Fieber beim Patienten auf gepaart mit Schüttelfrost. Obwohl es sich um eine Erkrankung der Atemwege handelt, stehen bei der Legionärskrankheit nicht die Symptome der Atemwegs-Erkrankung so wie trockener Husten o.ä. im Vordergrund. Es ist bezeichnend, dass fast die Hälfte der Patienten allgemeine Symptome wie starke Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, Übelkeit mit Erbrechen, Nierenprobleme oder andere neurologische Symptome aufweisen. Bei älteren Patienten kann Verwirrtheit auch ein Anzeichen auf die Legionärskrankheit sein. Die gefährliche Form der Legionärskrankheit zeigt sich in Form einer starken Lungenentzündung, die bei Patienten mit Vorerkrankung der Lunge tödlich enden kann.
Wie kann ich mich vor der Legionärskrankheit schützen?
Sinnvoll ist es sicherlich, sehr heiß zu duschen. Und wenn man darüber hinaus auf Nummer sicher gehen möchte, dass auch im Trinkwasser keine Keime mehr vorhanden sind, sollte man dies zunächst auf eine Temperatur von über 60-70 Grad Celsius bringen. Wenn es einmal abgekühlt ist, kann man beruhigt und sicher das Wasser zu sich nehmen. Aber auch stets zirkulierendes Wasser bringt eine Reduzierung der Produktion von Legionellen mit sich.
Passen Sie auf sich und Ihre Gesundheit auf und schützen Sie sich.
360Gesundheit 13.01.2010, 12.37 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
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