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Gesundheit durch Weihrauch
Gesundheitsfördernde Wirkung des Weihrauchs seit 5000 Jahren bekannt
Vielleicht kennen Sie Weihrauch nur aus der Kirche, hier soll er böse Geister vertreiben, dies allerdings mit möglicherweise unangenehmen Begleiterscheinungen. Es gibt Menschen, die diesen Geruch nicht ertragen können und denen dabei so schlecht wird, dass sie ohnmächtig werden.
Ansonsten kennen wir Weihrauch als eines der ältesten und vormals wertvollsten Naturheilmittel. Bereits vor 5.000 Jahren kannte die indische Heilkunst das goldfarbene Harz des Weihrauchstrauches. Es wurde sowohl gegen Entzündungen aller Art, z.B. der Gelenke, des Darms und der Haut als auch gegen Nervenleiden eingesetzt.
Kennen Sie die Weihrauchstraße? Sie werden sie weder in Frankfurt noch in München und auch nicht im „hilligen Kölle“ finden. Die Weihrauchstraße ist ein Handelsweg, auf dem der wertvolle Stoff vor 3.000 Jahren per Karawanen transportiert wurde.
Zuvor musste er aber erst gewonnen werden. Dazu werden Ende März bis Anfang April die Stämme und Äste der Sträucher angeritzt, so dass daraus das Harz fließen kann. Je Strauch können 3 bis zu 10 Kilogramm Weihrauchharz geerntet werden.
Gesundheit: Weihrauchpräparate sind vielseitig einsetzbar
Uns interessiert aber mehr, was Weihrauch für unsere Gesundheit tun kann. Ist die moderne Naturheilkunde inzwischen weiter als die der Inder vor 5.000 Jahren? Tatsächlich verwendete Hippokrates, ebenso wie andere griechisch-römische Ärzte, Weihrauch zur Wundreinigung, gegen Erkrankungen der Atemwege und bei Verdauungsproblemen.
Zwar wusste man nicht, weswegen es half, aber es half so gut, dass selbst im Mittelalter noch Weihrauch von Hildegard von Bingen als Medizin eingesetzt wurde. Allerdings muss gesagt werden, dass nur reiner Weihrauch diese Wirkung hatte und entweder als ätherisches Öl eingeatmet oder in Tablettenform verabreicht wurde.
Der Durchbruch gelang, als man mit modernen Labormethoden die Heilwirkung von Weihrauch nachweisen konnte. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts fand man im Weihrauch tatsächlich den entzündungshemmenden Wirkstoff Acetyl-11-keto-b-Boswellia-Säure (AKBA).
Erste klinische Studien geben Anlass zur Vermutung, dass Weihrauchpräparate bei Morbus Crohn positive Wirkungen zeigen. Als Hauptwirkstoff gelten die im indischen Weihrauch enthaltenen Boswelliasäuren.
Also hatten die alten Inder doch Recht, wenn sie im Weihrauch ein wichtiges Mittel zur Wiederherstellung der Gesundheit sahen. Doch die Forschung gibt sich mit diesen Ergebnissen nicht zufrieden, sondern vermutet noch etliche Möglichkeiten, in denen Weihrauch der Gesundheit und der Heilung dienlich sein kann.
Gesundheit dank ätherischer Öle
Nicht förderlich für die Gesundheit ist allerdings der Rauch des auf Kohle verbrennenden Harzes, so wie es in Kirchen praktiziert wird. Besonders häufig ist der Gebrauch von Weihrauch in griechisch-orthodoxen Kirchen. Der Rauch enthält nämlich karzinogene Stoffe, die der Gesundheit wesentlich stärker schaden als Zigarettenrauch. Stellen Sie also lieber keine Räucherstäbchen auf, selbst wenn Sie eine Halsentzündung haben. Auch die schädliche Wirkung des Feinstaubs ist nachgewiesen. Belassen Sie es besser bei Duft-Ölen mit absolut reinem Weihrauch. So tun Sie auch etwas für Ihre Gesundheit.
360Gesundheit 12.03.2010, 11.08
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Das ist ein sehr interessanter und informativer Artikel. Das habe ich in der Form noch nicht gewusst! Klasse. Ich werde Sie in meinen RSS Feeder aufnehmen, damit ich keinen Beitrag verpasse.
vom 18.03.2010, 16.23