Gesundheit

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Sprüche- und Zitatesammlung

Wertvolle Lebensweisheiten für jeden Anlass

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Ausgewählter Beitrag

Gesundheit aus Pflanzen

Was Pflanzen gesund hält…


Salvestrole sind bioaktive Substanzen, die man auch als sekundäre Pflanzenstoffe bezeichnet. Sie zählen zu den Phytoalexinen. Das sind Abwehrstoffe, die nach einer Infektion oder mechanischen Schädigung von Pflanzen gebildet werden und antimikrobielle wirken.

Es sind also Schutzstoffe, die Pflanzen vor Viren, Bakterien, Schimmelpilzen, Insekten und UV-Licht schützen. Die Pflanzen bilden sie nur dann in größeren Mengen, wenn die Stoffe gebraucht werden.

Konventionell angebaute Gemüse, Früchte und Kräuter werden mit Pflanzenschutzmitteln gespritzt. Pflanzen sind konsequent: Sie produzieren nur noch wenige dieser Schutzstoffe. Ungespritzte, biologisch angebaute Pflanzen hingegen produzieren reichlich Salvestrole, um sich vor Angriffen zu schützen. Was hat dies alles nun mit unserer Gesundheit zu tun?

…trägt auch zur Gesundheit der Menschen bei


Erfolg, Glück, Harmonie, Lebensfreude und GesundheitAuch der Körper des Menschen nutzt diese über die Nahrung zugeführten Stoffe seit ewigen Zeiten für die Gesundheit des eigenen Organismus. Wenn aber nun in der konventionell produzierten pflanzlichen Nahrung der Menschen diese Schutzstoffe fehlen, so sind natürlich auch die Menschen auf „konventionelle“ Schutzmittel, nämlich pharmazeutische Medikamente angewiesen. Es sei denn, der Mensch ernährt sich reich mit biologisch produzierten Pflanzen. Vegetarier, die im Bioladen einkaufen, sind in Bezug auf ihre Gesundheit eindeutig im Vorteil.

Wie groß der Vorteil sein kann, zeigt das folgende Beispiel: Eine gesunde menschliche Zelle enthält das Enzym CYP1B1. In einer aktiven Krebszelle befindet sich ebenfalls dieses Enzym. Kommen diese Enzyme jedoch mit Salvestrolen in Verbindung, so entsteht ein Zellgift, das der Krebszelle den Garaus macht. Auf diese Weise „killt“ die Enzym-Solvestrol-Kombination Krebszellen schon im Ansatz, so dass sie ihre verheerende Wirkung überhaupt nicht entfalten können. Der Mensch bekommt davon nichts mit, da sich die Tumore gar nicht erst entwickeln können.

Lässt man die Pflanzen mit den für sie schädlichen Schadstoffen in Kontakt kommen (sofern sie nicht prophylaktisch Pflanzenschutzmittel besprüht wurden), so „wehrt“ sich die Pflanze mit eigenen Mitteln und schützt so schließlich auch den Menschen, der diese Pflanze später verzehrt.

Gesundheit: Die Natur sorgt vor!


Für die Krebsforschung bedeutet diese Erkenntnis einen großen Fortschritt. Amerikanische Forscher erbrachten den Nachweis, dass Resveratrol – ein natürliches Phyto-Östrogen, das man in Weintrauben, Rotwein, Erdnüssen, Johannisbeeren, Pflaumen, Tomaten und Pinien findet – von dem Enzym CYP1B1 in den für Tumorzellen tödlichen wirkenden Tyrosinkinase-Hemmer Piceatannol überführt wird.

Inzwischen wurden mehr als 20 pflanzliche Substanzen gefunden, die zusammen mit Hilfe des Enzyms CYP1B1 Krebszellen abtöten können. Diese Stoffe befinden sich vor allem in den äußeren Teilen der Pflanzen, also dort, wo Pflanzen am ehesten geschädigt werden. Ihre Wirkung entfaltet sich nur in Krebszellen, gesunde Zellen bleiben unberührt.

Die folgenden Lebensmittel sind richtig gut für Ihre Gesundheit (sofern sie chemisch unbehandelt sind):

  • Obst: Alle roten Früchte, Äpfel, Birnen, Oliven, Weintrauben, Feigen, Pflaumen, Mandarinen, Orangen, Melonen, Ananas, Mangos ...

  • Gemüse: Alle Blattgemüse, alle Kohlsorten, Brunnenkresse, Spargel, Artischocken, Paprika, Avocado, Sojabohnensprossen, Sellerie, Spinat, Gurken, Zucchini, Kürbis, Auberginen, Wildmöhren ...

  • Würzkräuter/Tees: Petersilie, Thymian, Salbei, Minze, Löwenzahn, Basilikum, Rosmarin, Wegerich, Hagebutten, Mariendistel, Weißdorn, Kamille ...

Die Natur gibt uns ein perfektes, nebenwirkungsfreies Mittel, das seine Aufgabe ganz gezielt erledigt. Für mich ein weiterer Grund, mich nahezu völlig pflanzlich, auf alle Fälle jedoch mit Lebensmitteln aus dem Bioladen zu ernähren. So komme ich an Salvestrole, die mich vor Schlimmerem bewahren – und das zusätzlich zu den anderen Vorteilen, die biologisch erzeugte Nahrung jeglicher Art bietet.

360Gesundheit 22.11.2010, 16.47

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