Gesundheit

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Lebensweisheiten

... und ihre Botschaft für unseren Alltag

Emilia Echle
18 Seiten
ISBN 978-3-86322-023-5 (PDF)
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Ausgewählter Beitrag

Gesundheit durch wohltuende Massagen

Gesundheit - dem Verstand zum Trotz


Eine wahre Geschichte, die ich gerade selbst erlebt habe, liebe Gesundheitsblog-Leser. Eigentlich war ich gestern und heute krank, fühlte mich schwach und alle Glieder taten mir weh. Eine typische Erkältung, die da im Anmarsch ist. Vermutlich geht in Kürze die Nase zu und der Husten setzt ein - aber wir wollen es mal nicht heraufbeschwören. Die Gliederschmerzen sind jedenfalls schon da und besonders im Rücken nicht zu knapp!

Nur schwer konnte ich mich dazu aufraffen, irgendetwas sinnvolles zu tun - am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen, über die liebe, fehlende Gesundheit jammern und von meiner Liebsten behüten lassen. Das entsprach so meiner Vorstellung...

  Mein Stiefvater ist Masseur und macht Physiotherapie - Sie wissen schon, das ist die Art von Leuten, die einem beim Massieren eher weh tun, statt zu entspannen und die dabei immer neunmalklug sagen »Ooooh, da sitzt der Schmerz! Ich habe ihn gefunden!« Und bei denen man als gequälter Patient dann denkt »Ja offensichtlich, du Schlauberger! Ich schreie ja auch!«  

Mein "persönlicher" Physiotherapeut meinte jedenfalls zu mir, als ich ihm von meinen aktuellen Leiden berichtete, er wolle mich mal massieren und danach würde es mir besser gehen. Habe dankend abgelehnt - vier Mal!
»Was soll eine Massage bei einer Erkältung helfen? Mir tut halt alles weh, ich habe kleine grüne Männchen in mir und die Medikamente zeigen es denen schon bald - bis dahin heißt es abwarten«, dachte ich. Aber er blieb hartnäckig und irgendwann gab ich auf und ließ es zu.

Gesundheit durch "Schmerzen"?


Mein Stiefvater massierte mich also, beziehungsweise er drückte diverse Stellen, die mal mehr und mal weniger weh taten. Als er die Stelle gefunden hatte, wo der Schmerz am stärksten war, sagte er wie gewohnt neunmalklug »Ah, ich habe den Schmerz gefunden!« Er machte weiter, zerrte, drückte und presste auf meinem Rücken rum, mir blieb die Luft weg und mein Kopf wurde rot. Wenn ich »Ahhh!« rief, hörte er nicht sofort, sondern nur langsam auf - quälend. Aber er erklärte mir: »Wenn man den Druck sofort wegnimmt, tut es danach noch weh, so als hättest du dich irgendwo gestoßen. Nimmt man den Druck langsam weg, merkt man ihn danach nicht mehr.«  »Tatsächlich...«, staunte ich.

Noch größer wurde mein Staunen, als er fertig war und ich wieder aufstehen durfte. Zugegeben: Mein Rücken tat immer noch weh, ein Wunderheiler ist er also nicht, aber die restlichen Gliederschmerzen waren tatsächlich weg - unglaublich! Auch den schmerzenden Augen und dem sich abzeichnendem Beginn von Kopfschmerzen hatte er entgegen gewirkt.

Als ich ihn dann fragte, was er getan habe, lachte er mich nur an...

Das sei sein Geheimnis.

Nun gut, es darf sein Geheimnis bleiben. Auf jeden Fall hat er ein großes Vorurteil aus meinem Kopf verbannt, dass Massagen nichts bringen und ich so etwas nicht brauche.
Ich weiß jetzt, dass ich die Hilfe von Physiotherapeuten öfter in Anspruch nehmen werde!

Zum Wohle der Gesundheit. Denken Sie auch mal darüber nach, wenn es wieder irgendwo zwackt! 

360Gesundheit 20.09.2011, 11.54

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