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Ihr Weg zur Gesundheit - Programm 3
Gesundheit – Synergie von Körper und Geist
Gesundheit als eine rein physische Angelegenheit zu betrachten, ist zwar sehr populär, aber auch sehr kurzsichtig. Spätestens, wenn man sich die Auswirkungen des sogenannten Placebo-Effekts auf die menschliche Physis vor Augen hält, wird ganz deutlich, wie viel Macht der Geist eigentlich auf unseren Körper hat: der Körper reagiert auf eine wirkstofffreie Substanz, weil der Kopf fest davon ausgeht, dass die Substanz wirksam ist.
Mentale Konzentration, Fremd-Suggestion und Autosuggestion, Stress und Anspannung, Freude und Ausgelassenheit – all diese „geistigen“ Faktoren wirken sich in unterschiedlicher Form auf den Zustand unseres Körpers aus. Natürlich wirkt die Beeinflussung auch andersherum: Lebensmittel, Umweltreize (Hitze, Kälte, Smog, Pollenflug etc.), körperliche Beeinträchtigungen wie Verletzungen sowie die Einnahme von Drogen, Alkohol etc., wirken sich auf unseren mentalen Status aus.
Gesundheit bedeutet: die Natur der Krankheit verstehen
Der Zusammenhang zwischen physischen Dysfunktionen und mental belastenden Aspekten liegt manchmal so nahe, dass sie sich schon im allgemeinen Sprachgebrauch etabliert haben. Sprichworte wie: „da läuft mir die Galle über“(stress- oder wutbedingte Reizgalle), „das bereitet mir Kopfzerbrechen“(Kopfschmerzen, Migräne), „eine große Last auf den Schultern tragen“ (Rückenschmerzen), „Ich habe so viel zu tun, dass mir die Ohren klingeln“ (Tinnitus) etc., bekommen, so betrachtet, eine ganz neue Dimension.
Gesundheit entsteht aus Achtsamkeit
Wer sich diese enge Synergie von Körper und Geist vor Augen hält, ist in der Lage, mit einem neuen Verständnis ganz anders für seine Gesundheit zu sorgen. Gesundheit ist ein Gesamt-Konzept, ein fein abgestimmtes Konzert aus vielen verschiedenen Aspekten, von denen keiner auf Dauer vernachlässigt werden sollte, wenn keine Disharmonien erwünscht sind.
Die Synergie von Leib und Seele muss ganzheitlich unterstützt werden: es reicht nicht aus, einmal im Monat zur Massage zu gehen, um die Rückenschmerzen loszuwerden und ab und zu eine Vitaminpille einzuwerfen, um die Gesundheit zu erhalten. Wir müssen auch dafür sorgen, dass wir mentale Stabilität entwickeln, dass unsere Psyche die Gelegenheit bekommt, auszuspannen und sich zu regenerieren – dass wir ein Gefühl für unsere physischen und psychischen Grenzen entwickeln und ein offenes Ohr für die Alarmsignale haben, die der Körper uns sendet. Denn eigentlich weiß der ganz gut, was ihm guttut und was nicht. Wir müssen nur manchmal etwas besser hinhören lernen.
360Gesundheit 07.04.2010, 17.14
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